1899: Klatsche in Stuttgart

Stuttgart. Die TSG Hoffenheim hat zum ersten Mal in dieser Saison verloren. Mit 2:6 (1:3) unterlagen die Kraichgauer vor rund 42 000 Zuschauern beim VfB Stuttgart. Auffälligster Akteur in der Mercedes-Benz Arena war VfB-Stürmer Vedad Ibisevic, der gegen seinen Ex-Verein gleich drei Treffer beisteuerte.

Die schwäbischen Gastgeber hatten anfangs die größeren Spielanteile, konnten sich aber keine nennenswerten Torchancen erspielen. Das änderte sich aber nach zehn Minuten: Erst sorgte ein abgefälschter Schuss von Moritz Leitner für Gefahr, dann erzielte Rüdiger sein erstes Bundesligator. Sechs Minuten später wäre Hoffenheim fast der Ausgleich geglückt: Anthony Modeste verpasste das Tor nur knapp (18.). Auf der Gegenseite machte es der VfB besser: Ibisevic erhöhte per Kopf auf 2:0. Kurz danach lebten die Blauen für einen Moment auf:  Kevin Vollands abgefälschter Schuß bedeutete den Anschlusstreffer (26.). Ein grober Fehler von Koen Casteels machte aber alles wieder zunichte. Der 1899-Torhüter schlug nach einem langen Pass von Stuttgarts Werner über den Ball, Maxim bedankte sich – 3:1  (28.).

Die Vorentscheidung kurz nach dem Seitenwechsel: Ibisevic traf zum 4:1 (47.). Hoffenheim jetzt moralisch gebrochen, der VfB weiter unverdrossen im Vorwärtsgang:  Zunächst traf Maxim mit einem sehenswerten Schlenzer aus 15 Metern (55.), bevor Ibisevic per Kopf auf 6:1 erhöhte (63.) – sein dritter Treffer im baden-württembergischen Derby.  Firminos Treffer kurz vor Schluss (87.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik. (wg)