1899: Pokal-Aus nach großem Kampf

Das Halbfinale im DFB-Pokal war greifbar nah und trotzdem hat es die TSG Hoffenheim nicht geschafft: Borussia Dortmund hat dank Routinier Sebastian Kehl die Runde der letzten Vier im Pokal erreicht. Der 35-Jährige erzielte in einem packenden Viertelfinale gegen 1899 Hoffenheim mit
einem spektakulären Dropkick in der 107. Minute den Siegtreffer zum
3:2 (2:2, 1:2) nach Verlängerung. Damit verhinderte die Mannschaft
von Trainer Jürgen Klopp eine weitere Enttäuschung. Zuvor hatten vor
80 667 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion Pierre-Emerick
Aubameyang (57.) und Neven Subotic (19.) für den BVB getroffen.
Hoffenheim hingegen verpasste trotz der Tore von Kevin Volland (21.)
und Roberto Firmino (28.) das erste Pokal-Halbfinale seiner Vereinsgeschichte. In der 120. Minute setzte Andreas Beck nach einer Ecke völlig frei einen Kopfball neben das BVB-Gehäuse. „Der Sonntagsschuss von Kehl hat uns sehr weh  getan“, sagte TSG-Trainer Markus Gisdol in der ARD. „Unsere erste Halbzeit war tadellos“, so Gisdol, dessen Mannschaft in der zweiten Hälfte extrem in die Defensive gedrängt wurde. Trotz der Enttäuschung gehen Gisdol und seine Mannschaft „stabil aus dieser Partie heraus“. (dpa/wg)