1899 Hoffenheim: Stevens legt Amt wegen Herzrhythmusstörungen nieder

1899 Hoffenheim muss mitten im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erneut den Trainer wechseln. Huub Stevens trat heute nur drei Tage vor dem wichtigen Spiel bei Werder Bremen von seinem Amt zurück. Grund seien Herzrhythmusstörungen.  Das bestätigte der Niederländer am Mittwoch während einer Pressekonferenz des
Fußball-Bundesligisten. Es sei möglich, dass er sich in „kürzerer Zukunft“ sogar einer Operation unterziehen müsse, sagte Stevens. Der 62-Jährige erklärte, in der brisanten Situation des Tabellen-17. verdiene der Club „einen Trainer, der 120 Prozent“ bringen kann, um den Verein vor dem Abstieg zu retten. Dazu sei er derzeit aber nicht in der Lage. Sportdirektor Alexander Rosen sagt, die Gründe für den Rücktritt von Stevens seien „absolut nachvollziehbar“.
Stevens‘ Nachfolge sollen vorerst seine beiden bisherigen Assistenten Alfred Schreuder und Armin Reutershahn übernehmen.  Stevens hatte die Hoffenheimer erst Ende Oktober als Nachfolger von Markus Gisdol übernommen. In zehn Spielen unter der Regie des 62 Jahre alten Niederländers holte die Mannschaft allerdings nur acht Punkte und einen Sieg. Nach der 0:2-Heimniederlage am Sonntag gegen Aufsteiger Darmstadt 98 steht die TSG in der Tabelle nur auf Platz 17. Der Rückstand auf den nächsten Gegner Bremen auf dem Relegationsrang beträgt bereits fünf Punkte. Sehen Sie dazu einen ausführlichen Bericht in RNF Life. dpa/feh