Löwen: Im Halbfinale gescheitert

Hamburg. Die Rhein-Neckar Löwen sind im Halbfinale des DHB-Pokals gescheitert: Gegen die SG Flensburg-Handewitt unterlagen die Gelbhemden mit 26:30 (12:16). Vor mehr als 13 000 Zuschauern warfen Anders Eggert und Lasse Svan Hansen je sieben Tore für den Sieger. Bei den Rhein-Neckar Löwen, die somit weiter auf ihren ersten nationalen Titel warten, traf Rechtsaußen Patrick Groetzki neun Mal.

Zur Pause beschwerten sich Manager Thorsten Strom und einige seiner Spieler lautstark bei den Schiedsrichtern Christoph Immel und Ronald Klein. Die Rhein-Neckar Löwen fühlten sich vor allem durch vier Zeitstrafen zwischen der 20. und 26. Minute von den Referees benachteiligt. In dieser Phase nutzte die SG Flensburg-Handewitt ihre Überzahl und setzten sich von 10:8 (20.) wieder auf 13:9 (26.) ab, nachdem sie bereits beim 6:2 (11.) mit vier Toren geführt hatte.
In erster Linie aber hatten die Mannheimer Probleme im Angriff, weil die Flensburger Deckung mit dem starken Torhüter Mattias Andersson dahinter nur wenig zuließen. Nach Wiederanpfiff setzten sich die Norddeutschen auf 20:14 (36.) ab und verschafften sich damit den
entscheidenden Vorteil.

Für die Mannheimer setzt sich damit die negative Pokalserie fort: Auch bei der siebten Final-Four-Teilnahme seit 2006 blieb die Mannschaft um Kapitän Uwe Gensheimer ohne den erhofften Triumph. „Wir sind sehr traurig. Aber wir hatten heute einen schlechten Tag. Es haben Dinge nicht geklappt, die sonst im Schlaf funktionieren“, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm. (wg)