A656 (Quelle: Regierungspräsidium Karlsruhe)

A 656, Brückenerneuerung Deutsche Bahn und Schwabenstrasse im Bereich des Bahnhofes Mannheim-Friedrichsfeld

+++ Hinweis: im Bereich der Bauarbeiten auf der A656 wurden in beiden Fahrtrichtungen - Höhe Brücke MA-Friedrichsfeld - Geschwindkeitskontrollen (40km/h) fest installiert +++

Blickrichtung Heidelberg

Blickrichtung Mannheim

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Zahlen und Fakten

Planungsstand: Umsetzung
Vorhabenträger: Bund
Baulänge: ca. 870 Meter
Baubeginn: August 2016
Bauzeit: ca. 39 Monate

Kosten: 19,49 Mio. €, davon
Bund: 12,19 Mio. €
Deutsche Bahn: 7,3 Mio. €

Ausgangslage

Die im Zuge der A 656 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Seckenheim und der Neckarhäuser Straße (K 4139 in Neu-Edingen) liegenden beiden Autobahnbrücken sind aufgrund ihres Alters erneuerungsbedürftig. Eine Instandsetzung ist nicht mehr wirtschaftlich. Aus diesem Grunde sind Neubauten vorgesehen. Da neben der Bauwerkserneuerung zudem Standstreifen ergänzt werden (künftig 2s+2s) und die vorhandenen Lärmschutzanlagen an die neue Situation anzupassen sind, war zur Erlangung des Baurechts ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

Aufgrund der eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen erfolgte Ende 2014 noch eine Nachanhörung im Rahmen einer artenschutzrechtlichen Ausnahmeprüfung. Der Erörterungstermin fand am 09.03.2015 statt.
Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 17.07.2015 erlassen und ist seit 25.09.2015 bestandskräftig.


Geplante Maßnahmen

  • Bei der Erneuerung des Brückenbauwerks über die Bahnstrecke wird die lichte Durchfahrtshöhe von derzeit 5,70 m auf 6,20 m vergrößert und die Gradiente der A 656 angepasst, was zu besseren Sichtverhältnissen führt.
  • Die Gradiente wird um bis zu ca. 1,50 m angehoben.
  • Infolge der Verkürzung des Brückenbauwerks über die DB-Strecke (Schließung des westlichen Brückenfeldes) müssen die bisherige Anbindung der Verladeflächen der DB AG und der dortigen Kleingartenanlage ans übergeordnete Straßennetz sowie die Geh-/Radwegverbindung verlegt bzw. neu hergestellt werden. 

Maßnahmen während der Bauphase

Zur Bauzeitverkürzung sieht das Regierungspräsidium in einer ersten Bauphase auf der Autobahn-Richtungsfahrbahn Heidelberg - Mannheim für die Dauer von ca. 16 Monaten im Baustellenbereich eine 2+0-Verkehrsführung mit einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung vor, was in der Folge zu Verkehrsverlagerungen auf das nachgeordnete Straßennetz führen kann. Das Regierungspräsidium hat ein Konzept erarbeitet, wie die baustellenbedingten Verkehrsbeeinträchtigungen minimiert werden können.