A67: Suche nach Blindgängern und Munition

Auf dem Abschnitt zwischen Lorsch und Viernheimer Dreieck auf der A 67 könnten möglicherweise 61 Bombenblindgänger und Munitionsreste liegen. Das ergab die Auswertung der beim Kampfmittelräumdienst vorliegenden Kriegsluftbilder. Anfang Juli haben die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn Süd auf dem rund fünf Kilometer langen Streckenabschnitt begonnen. In der letzten Woche ruhten augenscheinlich die Arbeiten. Grund hierfür ist die Koordination der umfangreichen Voruntersuchungen zur Kampfmittelräumung. Diese Untersuchungen sind Vorschrift. Um die Bauarbeiten auszuführen ist nach Angaben von Hessen Mobil erforderlich, die kartierten Anomalien/Verdachtspunkte von einem zugelassenen Feuerwerker überprüfen zu lassen. Die Kampfmittelräumarbeiten sollen10 Werktage dauern. Den Abtransport – ggf. auch die Entschärfung- und die Vernichtung der gefundenen Kampfmittel wird das Land Hessen übernehmen. Eine Gefahr für die Bevölkerung und die Verkehrsteilnehmer besteht den Angaben nach nicht. Die Bauarbeiten sollen termingerecht bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. (asc)