Adler: Aufwärtstrend hält an

Die Adler beendeten am Freitagabend beim ERC Ingolstadt den „Auswärtsfluch“ und gewannen gegen die Audi-Städter hochverdient mit 4:1. Rheault, Hecht, Gamache und Kink trafen für unsere Blau-Weiß-Roten in einer temporeichen und unterhaltsamen Partie.
Wie auch schon am vergangenen Mittwoch begannen die Adler ohne ihre Verletzten (Hospelt, Fischer, Reul, Magowan, Endras) und mussten nach drei Minuten bereits zum ersten Mal in die Kühlbox. Gegen das beste Überzahlspiel der DEL standen die Adler aber sehr kompakt und verhinderten einen frühen Treffer der Gastgeber. Nach dem die Blau-Weiß-Roten wieder vollzählig waren, kontrollierte die Mannschaft von Harold Kreis das Geschehen in der Saturn-Arena und ging in der siebten Spielminute völlig verdient in Führung. Jochen Hecht bediente Jon Rheault und der überwand Timo Pielmeier im Tor der Ingolstädter zum 1:0. Auch nach der Führung spielten die Adler munter weiter und hatten mehr Spielanteile. Bei ihrer ersten Überzahlsituation präsentierten sich die Kreis-Schützlinge sehr konzentriert und effektiv. Jochen Hecht erzielte nach einem Zuspiel von Jaime Sifers den zweiten Treffer für die Adler an diesem Abend.

Nach dem ersten Seitenwechsel agierten die Kurpfälzer weiterhin sehr fokussiert, fanden sich aber des Öfteren auf der Strafbank wieder. Doch die Adler setzten die Vorgaben des Trainers perfekt um und ließen in Unterzahl wenig anbrennen. Als Gamache dann von der Strafbank kam und nach einem tollen Pass von Mike Vernace alleine auf Pielmeier zulief, tunnelte der Neuzugang der Adler den Ingolstädter Schlussmann zur 3:0-Führung. Aber auch der Gastgeber kam im Mittelabschnitt zu einigen Chancen, fand allerdings in Felix Brückmann seinen Meister, der einen bärenstarken Abend erwischte und glänzend parierte. Doch in der 40. Minute war auch Brückmann chancenlos, als Gawlik per Rückhand den 3:1-Anschlusstreffer markierte. Die Hausherren waren nach dem Treffer mit den Gedanken bereits in der Pause und das nutzten die Adler eiskalt: Praktisch mit der Schlusssirene stellte Marcus Kink mit einem Schlagschuss durch die Beine von Pielmeier den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her.

Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften erspielten sich einige Einschussmöglichkeiten, aber sowohl Brückmann als auch Pielmeier ließen keine weiteren Treffer mehr zu. Somit feierten die Adler im vierten Auswärtsspiel der Saison den ersten „Dreier“ auf fremden Eis und klettern durch den Sieg in der Tabelle weiter nach oben. (Adler Mannheim)