Adler Mannheim: 5 Fragen, 5 Antworten – Interview mit Siegtorschütze Ronny Arendt

Schon am Sonntag steht das zweite DEL-Finalspiel in Ingolstadt an. Duell Nummer eins entschied Ronny Arendt für die Adler Mannheim. Das Siegtor war sein erster Playoff-Treffer in dieser Saison.

Frage: Wie würden Sie das Gefühl beim 2:1-Siegtreffer beschreiben?

Antwort: Das waren Sekundenbruchteile. Ich war total erleichtert, endlich mal wieder ein Tor geschossen zu haben. Aber das ist jetzt schon wieder abgehakt. Es war eine kurze Momentaufnahme. Jetzt ist der Fokus auf Ingolstadt und darauf, da nachzulegen.

Frage: ERC-Torhüter Timo Pielmeier hat das Tor als eine «Rückhandwurstsemmel» bezeichnet. Wie würden Sie es bezeichnen?

Antwort: Wenn ich es morgen gesehen habe, gebe ich ihm eventuell recht. Ich habe selbst nicht gesehen, wie er rein ist. Wenn er eine Wurstsemmel nicht halten kann, ist das nicht mein Problem.»

Frage: War der Schuss nur Glück?

Antwort: Es war eine Instinkthandlung und dann ging er halt rein. Geplant war er natürlich nicht.

Frage: Wie ist es, gleich im ersten Spiel in die Verlängerung zu gehen?

Antwort: Für uns ganz normal. Wir haben nicht gedacht, dass wir Ingolstadt aus der Halle schießen. Man hat gesehen, wie kompakt die Jungs spielen und haben uns darauf einstellen wollen. Das hat nicht so geklappt. Es war ein sehr zerfahrenes Spiel und nicht so schön zum Ansehen. Aber im Endeffekt muss ja einer gewinnen und das haben zum Glück wir getan.

Frage: Kann man davon ausgehen, dass jedes Spiel so eng abläuft?

Antwort: Ich denke mal, wenn die Kräfte nachlassen, nach Spiel drei, vier, werden es vielleicht ein bisschen breitere Ergebnisse. Aber die ersten drei Spiele werden so eng bleiben, weil beide Mannschaften noch topfit und im Saft sind. (dpa/lsw)

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