Adler Mannheim: Niederlage in Berlin

Berlin. Trotz starken Spiels gab es für die Adler Mannheim in Berlin nichts zu holen:  Mit 2:4 zogen die Cracks von Trainer Harold Kreis bei den Eisbären den kürzeren.

Die Adler starteten mit viel Tempo und setzten die Eisbären schnell unter Druck. Doch die Hausherren konnten sich nach einigen Minuten aus dieser Umklammerung lösen und agierten forscher. Aggressiv setzten sie die Adler schon in deren eigenen Drittel unter Druck und störten so den Aufbau erfolgreich. Torchancen blieben zwar noch Mangelware, da beide Teams in der Defensive konzentriert und engagiert arbeiteten. Dennoch gelang André Rankel in der 15. Minute nach einer Unaufmerksamkeit in der Adler-Defensive die Führung für die Eisbären. Mit einem Rückhandschuss überwand er Dennis Endras im Tor der Adler.

Doch die Adler blieben auch nach dem Gegentreffer stabil und konnten dann gleich zu Beginn des zweiten Drittels mit einem Doppelschlag das Spiel drehen. Erst war es Martin Buchwieser, der einen platzierten Handgelenkschuss von Florian Kettemer zum Ausgleich abfälschen konnte, dann nutzte Christoph Ullmann 74 Sekunden später eine klasse Kombination über Wagner und Hecht zur Führung. Diese gab den Adlern weiteren Schwung und sie dominierten das Spiel in weiteren Verlauf des zweiten Drittels. Erst eine Strafe gegen Jon Rheault brachte die Adler etwas aus dem Rhythmus. Zwar hielt das Penalty-Killing dem Druck der Berliner noch Stand, doch kurz darauf war es Daniel Weiß, der Dennis Endras zum zweiten Mal an diesem Abend überwinden konnte.

Im letzten Drittel hatten die Adler das Spiel mehr oder weniger über die gesamte Zeit im Griff und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Chancen, die sie allerdings nicht nutzen konnten. Der erste Entlastungsangriff der Eisbären brachte dann jedoch überraschend die Führung für die Hausherren. Ein folgendes Powerplay nutzte dann Talbot schnell zum vierten Treffer für die Eisbären, womit das Spiel zugunsten der Berliner

entschieden war. (Adler Mannheim / wg)