Adler Mannheim: Sieg gegen Iserlohn

Die Mannheimer Adler haben auch ihr drittes Heimspiel gewonnen. Mit 2:0 behielten sie vor 9291 Zuschauern in der SAP Arena gegen die Iserlohn Roosters die Oberhand. Marc El-Sayed und Jon Rheault erzielten die Tore für die Adler, während Felix Brückmann bei seinem 31. DEL-Einsatz seinen ersten Shut-Out feiern konnte.

Ohne Fünf (Endras, Hospelt, Magowan, Fischer und Reul) begannen die Adler gegen die Iserlohn Roosters und mussten beim ersten frühen Unterzahlspiel gleich mächtig aufpassen. Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf hatte zwei gute Chancen in der zweiten und dritten Minute, kam beim ersten Versuch am langen Pfosten nur wenig zu spät an die Scheibe. Als die Adler wieder komplett waren, begann das Match in die andere Richtung zu laufen. Yannick Lehoux legte in der fünften Minute die Scheibe um Roosters-Keeper Mathias Lange, aber auch um das Tor herum, eine Minute später scheiterte Marcus Kink am gebürtigen Österreicher im Tor der Sauerländer.

Doch nur wenig später jagte Marc El-Sayed einen Schlagschuss am Keeper vorbei zum 1:0 in die Maschen des Tors. Der Jubel über El-Sayeds ersten Saisontreffer ging in die lautstarke Freude über die Auseinandersetzung zwischen Jaime Sifers und Colten Teubert über. Der Adler-Verteidiger hatte sich den Deutsch-Kanadier geschnappt, nachdem dieser Ronny Arendt bei einem Open-Ice-Hit hart erwischt hatte.

Die beste Chance des ersten Drittels hatten die Iserlohner aber nicht im folgenden Powerplay, sondern kurz vor der Pause, als der letztjährige Mannheimer Alex Foster nur das Gestänge des Mannheimer Tores traf.

Im zweiten Drittel blitzte Neuzugang Simon Gamache in seinem ersten Match für die Adler kurz auf, als er alleine auf das Iserlohner Tor zusteuerte, aber die Scheibe nicht versenken konnte. Eine Minute darauf scheiterte Ronny Arendt, wenig später Kink, erneut Arendt und El-Sayed – die Adler machten mächtig Druck. Das verdiente 2:0 fiel dann in Überzahl: Jon Rheault fälschte Mike Vernaces Schlenzer von der blauen Linie rechts oben ins Netz ab (32. Minute). Martin Buchwieser wurde zwei Minuten vor der Pause im Alleingang vor dem Tor gelegt, den fälligen Penalty konnte der 24-jährige aber nicht verwerten.

Die Adler hatten das Match bei Fünf gegen Fünf weitestgehend im Griff, das änderte sich auch im dritten Drittel nicht mehr. Beim Mannheimer Powerplay dagegen kamen die Gäste zu ihren zwei besten Chancen in den letzten zwanzig Minuten. Erst parierte Felix Brückmann gegen den alleine auf ihn zustürmenden Michael Wolf, kurz danach verfehlte Michael Brennan das Tor der Adler nur knapp. In der Schlussminute traf Mirko Höfflin noch den Pfosten des leeren Iserlohner Tores, es blieb beim 2:0. (Adler Mannheim)