Adler Mannheim: Sieg in Krefeld

Nach dem knappen Erfolg gegen die Grizzly Adams Wolfsburg am Freitag in der SAP Arena konnten die Adler in Krefeld nachlegen und weitere drei Punkte einfahren. Mit 5:3 (2:2,2:0,1:1) gewannen die Adler in einem temporeichen und hochklassigen Spiel beim Tabellennachbarn. Vor 4.757 Zuschauern im Königpalast erzielten Ronny Arendt (2), Steve Wagner, Christoph Ullmann und Simon Gamache (technisches Tor). Im Tor zeigte Dennis Endras eine herausragende Leistung brachte Krefelds Stürmer ein ums andere Mal zur Verzweiflung.
Mit dem 2:1-Sieg aus Nürnberg im Rücken starteten die Krefeld Pinguine in die Partie gegen die Adler und legten von der ersten Sekunde an ein Wahnsinnstempo vor. Schon nach 23 Sekunden musste Dennis Endras sein ganzes Können zeigen, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Die Adler taten sich in den ersten Minuten schwer, den Druck des Gegners zu kontrollieren. So war es die logische Konsequenz, dass Adam Courchaine sein Team früh in Führung bringen konnte. Dass er nicht kurz darauf das 2:0 erzielte, frustrierte den Pinguine-Stürmer sicher am meisten, denn Endras war schon geschlagen, doch der Kanadier schoss am leerten Tor vorbei. Nach den ersten zehn Minuten bekamen die Adler das Spiel dann aber immer besser in den Griff und kamen selbst zu ersten guten Torchancen. Jochen Hecht verpasste in der 15. Minute noch das Tor, doch Ronny Arendt machte es kurz darauf besser. Nach einer Energieleistung brachte Denis Reul die Scheibe vors Tor auf den freistehenden Arendt, der eiskalt zum 1:1 abschloss. Wiederum war es Denis Reul, der das zweite Tor der Adler vorbereitete. Krefelds Goalie Duba konnte die Scheibe nach Reuls Schlagschuss nicht festhalten, Ullmann staubte ab. Doch die Krefelder schlugen noch im ersten Drittel zurück. Matthias Plachta saß gerade mal sechs Sekunden auf der Strafbank, da musste sich Endras zum zweiten Mal geschlagen geben. Schymainski traf zum 2:2. Mirko Höfflin in der 20. Minute traf nur den Pfosten, weshalb es leistungsgerecht mit 2:2 in die erste Pause ging.

Im zweiten Drittel drehte sich das Spiel dann immer mehr zu Gunsten der Adler. Die Cracks von Harold Kreis ergriffen immer mehr die Initiative und bestimmten Spiel und Gegner. Zwar hatten auch die Hausherren noch einige gute Torgelegenheiten, doch Dennis Endras im Tor der Adler ließ im Mittelabschnitt keine Treffer zu. Besser machten es die Adler. Kurz nach Ablauf des ersten Powerplays war es Steve Wagner, der aus spitzem Winkel einfach mal abzog und so das 3:2 erzielen konnte, da die Scheibe durch das Gewühl vor dem Tor von Duba ins Tor der Pinguine rutschte. Einen Alleingang schloss Ronny Arendt gar zum 4:2 ab und sorgte so für eine Zwei-Tore-Führung nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel spielten die Adler mit der Führung im Rücken extrem clever, ließen kaum noch Chancen der Gastgeber zu und konnten das Spiel größtenteils außerhalb der eigenen Zone gestalten. Einzig der fünfte Treffer zur Beruhigung wollte nicht fallen. Deshalb wurde es am Ende auch nochmal extrem eng, als Clark dreieinhalb Minuten vor Ende auf 3:4 verkürzen konnte und Krefeld nochmal alle Kräfte zusammen nahm und alles nach vorne warf. Ein technisches Tor wegen absichtlichen Torverschiebens bei herausgenommenen Goalie brachte dann aber die endgültige Entscheidung für die Adler. (Adler Mannheim)