Adler: Mit olympischem Silberschwung zum Sieg in Schwenningen – Pre-Playoffs sicher

Die Adler Mannheim haben im Endspurt um die Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gepunktet. In Schwenningen gewann die Mannschaft von Bill Stewart am Mittwochabend das 50. von 52 Punktspielen mit 4:1 (1:0, 3:1, 0:0). Drei Tage nach dem Finale der olympischen Winterspiele gegen Russland steht somit fest, dass für die Mannheimer die Saison am kommenden Sonntag nicht endet – für die Pre-Playoffs haben sich die Adler auf jeden Fall qualifiziert. Den Neunten der Tabelle trennen mit 73 Punkten acht Zähler vom Tabellenelften Düsseldorfer EG (65 Punkte) – ein Vorsprung, der nicht mehr eingeholt werden kann.  Die Adler, bei denen mit Torhüter Dennis Endras, Marcel Goc, Marcus Kink, Matthias Plachta und David Wolf fünf Silbermedaillengewinner auf dem Eis standen, liegen darüber hinaus zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde  fünf Punkte vor Schwenningen.

Die ersten beiden Tore für Mannheim vor 6215 Zuschauern in der Helios-Arena erzielten Andrew Desjardins (20. Minute) und Devin Setoguchi (28.). Simon Danner brachte die Gastgeber wieder heran mit dem 1:2 (30.), doch nur wenig später stellte Brent Raedeke mit dem 3:1 (31.) den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Desjardins machte mit seinem zweiten Treffer das 4:1 (40.). „Wir mussten schnell den Schalter umlegen“, sagte Marcel Goc. Marcus Kink ergänzte: „Wir haben die Aufgabe sehr gut gelöst.“ Am Freitagabend empfangen die Adler im letzten Heimspiel der Punkterunde die Kölner Haie (Partie ist ausverkauft), bevor es am Sonntag nach Augsburg geht. (wg)