Adler: Pleite beim Schlusslicht

Wie gewonnen, so zerronnen: Die Adler Mannheim haben es nicht geschafft, den Sieg am Freitag gegen Wolfsburg beim Tabellenletzten in Krefeld zu bestätigen. Am 10. Spieltag der DEL kassierte der Meister bei den Pinguinen eine 3:5-Schlappe – bereits die sechste Niederlage in dieser Saison. Bereits nach dem ersten Drittel lag die Mannschaft von Trainer Greg Ireland mit 0:3 zurück. Schon nach 59 Sekunden zappelte die Scheibe erstmals im Netz. In der 16. fingen die Pingione einen Aufbau der Adler ab, Pietta legte auf Vasiljevs und der verwandelte sicher zum 2:0. Und es kam gleich danach noch schlimmer, denn nur eine Minute später zog Supis von der blauen Linie ab und die Scheibe schlug zum 3:0 ein.

Der zweite Abschnitt sah Adler, die mit viel Energie aus der Kabine kamen und auf den Anschluss drängten. In der 30. Minute zahlte sich das aus: Hospelt legte auf Ullmann, der zum 3:1 vollendete. Danach konnten sich die Pinguine etwas befreien und in der 31. leistete sich Yip einen Stockstich und wurde mit 5+Spieldauer in die Kabine geschickt.

Zu Beginn des Schlussabschnittes drängte der Meister weiter und immer wieder musste Krefelds Torhüter Klein eingreifen. Die beste Gästechance hatte in der 44. Buchwieser, doch Klein hielt überragend. Fast im Gegenzug eroberte Collins die Scheibe im gegnerischen Drittel und legte auf Sofron, der Ziffzer verlud und zum 4:1 einlochte. In der 59. Minute führte eine Strafe gegen Krefeld zum 6 gegen 4-Powerplay, das die Adler zum 4:2 nutzten. Doch weiterhin agierten die Gäste mit einem zusätzlichen Feldspieler und die Pinguine eroberten die Scheibe. Zunächst verpasste Pietta das leere Tor, setzte sich dann aber gegen drei Gegner durch und legte auf Schymainski, der zum 5:2 vollendete. Das 5:3 durch Palausch  Sekunden vor dem Ende hatte nur noch statistischen Wert. (wg)