Astoria Walldorf: Mit Pokalgegner Darmstadt 98 „zufrieden“ / Spiel in Hoffenheim?

Keine Luftsprünge, aber ein „wir sind zufrieden“, das tief von innen kommt: So reagiert der FC Astoria Walldorf auf die Auslosung zur 2. Runde des DFB-Pokals. Mit Darmstadt 98 hat die Mannschaft von Trainer Matthias Born Ende Oktober einen Bundesligisten zu Gast. Roland Dickgießer, Geschäftsführer Sport des Fußball-Regionalligisten, der in Runde eins Zweitligist VfL Bochum rauswarf, räumt dem Viertligisten eher geringe Chancen ein, weiß aber trotzdem: „Wenn die einen schlechten Tag haben und wir einen guten, ist alles möglich.“

Vor der Leistung der Hessen im vergangenen Jahr ziehe Dickgießer seinen Hut. Jetzt aber hätten sie einen neuen Trainer (Norbert Meier) und auch neue Spieler. Sie werden wohl gegen den Abstieg spielen, taxiert der ehemalige Waldhöfer die Liga-Chancen der „Lilien“. „Insgeheim hofft man in der zweiten Runde natürlich schon auf Kaliber wie Bayern, Dortmund, Gladbach oder Schalke. Aber wir haben einen Erstligisten und sind froh drum. Außerdem ist Darmstadt nicht weit weg. Da kommen vermutlich viele Fans mit und machen uns die Bude voll!“, freut sich Dickgießer über den voraussichtlichen Geldregen.

Am liebsten natürlich würde Dickgießer im heimischen Stadion spielen (Kapazität: 4000 Zuschauer). Weil aber das Flutlicht womöglich zu schwach sei, müsse man einen Umzug in Betracht ziehen. Dickgießer hofft auf die Hilfe der TSG Hoffenheim, um ggf. ins Dietmar-Hopp-Stadion nach Hoffenheim gehen zu können. Dorthin also, wo die Walldorfer am Freitagabend 1:1 spielten bei der U23 des Bundesligisten. Nach vier Spieltagen belegt der FC Astoria Rang 10 in der Tabelle der Regionalliga Südwest. (wg)