Ausnahmezustand am Hockenheimring: Die „Böhsen Onkelz“ im Motodrom

Die Zusammenfassung der ersten Konzertwochenendes:

Impressionen des ersten Konzerts:

Der Vorbericht:

Böhse für’s Leben“

Vier ausverkaufte Konzerte, mehrere hunderttausend Fans aus ganz Deutschland: Das wird auf dem Hockenheimring an den nächsten beiden Wochenenden erwartet.

Das bedeutet für Polizei und Rotes Kreuz vier Tage Großeinsatz, 600 Beamte kümmern sich um Sicherheit, Ordnung und einen reibungslosen Ablauf. Rund 35.000 Camper werden erwartet. Krawalle und Verkehrschaos seien jedoch nach Polizeiangaben trotz großer Menschenmenge nicht zu befürchten.

Die Onkelz gründeten sich 1980, veröffentlichten seitdem 20 Alben und erreichten mehrmals die Spitze der Charts. Allerdings bleibt die Band bis heute nicht ganz unumstritten, nicht zuletzt wegen ihrer rechtsradikalen Vergangenheit. Ihr Album „Der nette Mann“ kam 1986 sogar aufgrund von „gewaltverherrlichende, pornografische und nationalsozialistische Tendenzen“ auf den Index. Später distanzierten sich die Böhsen Onkelz jedoch offiziell von der rechtsradikalen Szene.

Nach 25 Jahren Schlagzeilen, Skandalen und ausverkauften Konzerten trennte sich die Band 2005 und legte eine 9-jährige Pause ein, bevor die vier Bandmitglieder letzten Sommer schließlich wieder gemeinsam auf der Bühne standen. Auch dieses Konzert fand am Hockenheimring statt und verlief weitestgehend reibungslos, sodass erwartet wird, dass die diesjährigen Konzerte ebenfalls ohne Probleme über die Bühne gehen.