Bad Dürkheim: Verirrte Wanderer gerettet

Am 07.01.15, gegen 16:30 Uhr, meldeten sich zwei Familien, die mit ihren Kindern im Alter von fünf, sechs und sieben Jahren gegen 11:00 Uhr eine Wanderung vom Wanderparkplatz „Saupferch“ aus unternommen hatten. Nachdem sie aufgrund eines wegen Holzarbeiten gesperrten Waldweges zwischen Lambertskreuz und den „Sieben Wegen“ nicht mehr weiter wussten, stiegen sie zunächst von den „Sieben Wegen“ in unbekanntes Gelände ab. Nachdem sie dort auch keinen Weg fanden, stiegen sie zurück zu den „Sieben Wegen“ und verständigten, da es nun auch schon Dunkel wurde und die Kinder erschöpft waren die Polizei. Glücklicherweise befanden sie sich an einem Rettungspunkt, so dass zumindest klar war wo sie waren. Da eine direkte Anfahrt zum Rettungspunkt wegen des gesperrten Waldweges nicht möglich war, musste eine neue Anfahrtsmöglichkeit gesucht werden. Letztendlich konnte ein „geländekundiger Kollege“ eine Zufahrtsmöglichkeit über Isenach, Glashüttental und Friedrichbrunnen finden. Die Wandergruppe wurde dann schließlich mit einem VW Bus der Polizei und einem Funkstreifenwagen wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren, wo sie gegen 20:00 Uhr eintrafen. Ein 46-jähriger Mountainbike-Fahrer, der auf die Wandergruppe gestoßen war, hatte sie während der Wartezeit noch mit Dampfnudeln versorgt, welche vom Lambertskreuz stammten.(pol)