BASF begrüßt Einigung zu Stromproduktion

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat die Ausnahmeregelung für Unternehmen mit bestehender Stromproduktion für den Eigenverbrauch von der Ökostrom-Umlage begrüßt. Der Konzern, der am Stammsitz Ludwigshafen drei Kraftwärmekopplungs-Anlagen betreibt, hatte angesichts der Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums jährliche Zusatzkosten im zweistelligen Millionenbereich befürchtet und mit der Drosselung von Investitionen gedroht. Mit der nun getroffenen Regelung werde dem im Koalitionsvertrag verankerten Vertrauensschutz jedoch Rechnung getragen, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Die Erzeugung von Wärme und Strom in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sei für das Unternehmen die effizienteste Möglichkeit, die eigene Produktion mit der nötigen Energie zu versorgen, hieß es. Die jetzt gefundene Regelung sei wichtig für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der BASF-Standorte in Deutschland. feh