Bensheim: Karl-Kübel-Preis für Maria Furtwängler

Letztes Jahr ein Musiker, jetzt eine Schauspielerin. Letztes Jahr Peter Maffay, jetzt Maria Furtwängler: Die unter anderem als „Tatort“-Kommissarin bekannte Schauspielerin erhält den mit 25 000 Euro dotierten Karl-Kübel-Preis. Die gleichnamige Stiftung mit Sitz in Bensheim würdigt die studierte Medizinerin für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Sozial-Engagement. Der Preis wird am 29. September in Bensheim überreicht. Die Stiftung begründet die Auszeichnung mit Furtwänglers Engagement
für Mädchen auf den Philippinen, die Opfer von sexueller Ausbeutung und von Menschenhandel wurden. 2011 gründete sie zusammen mit ihrer Tochter und Ärzten eine Heimstätte für bis zu 32 Mädchen zwischen acht und 18 Jahren, die sich aus ihrer sexuellen Ausbeutung befreien konnten. Dort bekommen sie psychologische Betreuung, schulische Ausbildung und eine neue Perspektive für ihr Leben.Die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie wurde 1972 vom Unternehmer Karl Kübel (1909-2006) gegründet. Sie engagiert sich mit ihren Projekten für Kinder und Familien. Den Preis gibt es seit 1990. (dpa)