Biblis: Schäden an Armaturen im Atomkraftwerk festgestellt

Im abgeschalteten Block B des Atomkraftwerks Biblis sind Membranschäden an drei Armaturen festgestellt worden. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage sei damit nicht verbunden gewesen, teilte Betreiber RWE mit. Die Armaturen sind in Rohrleitungen verbaut, die schwach radioaktives Wasser führen können. Durch die beschädigten Membranen habe die Dichtigkeit innerhalb der Armatur nicht vollkommen sichergestellt werden können, teilte RWE mit. Die Dichtigkeit nach außen und der Einschluss des radioaktiven Wassers innerhalb der Anlage seien aber zu keiner Zeit eingeschränkt gewesen. Die Schäden waren bereits am 25. Juli aufgefallen und sind nach Angaben von RWE behoben worden. Die Untersuchung der Armaturen war angeordnet worden, nachdem im Frühjahr ähnliche Probleme in den Kraftwerken Philippsburg und Brokdorf aufgetaucht waren. Die defekten Membranen in Biblis wurden nach Angaben von RWE gemäß den deutschen Meldekriterien als „normal“ eingestuft und den Behörden gemeldet. (mj/lhe)