Biblis/Wiesbaden: Schadenersatz wegen Biblis-Stilllegung fraglich

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz hält die Schadensersatzansprüche des Bibliser Kraftwerk-Betreibers RWE für fraglich. Wie es heißt, lag zum Zeitpunkt der Anordnung Biblis B still und Block A stand vor der Revision. Somit sei die Ministerin gespannt, ob sich überhaupt ein wirtschaftlicher Schaden begründen ließe. Biblis war nach der Fukushima-Katastrophe vorübergehend vom Netz genommen worden. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Stilllegung als rechtswidrig gerügt. Jetzt droht dem Land eine Schadensersatz-Klage in dreistelliger Millionenhöhe. (asc)