Bombardier: Unternehmen streicht über 1400 Arbeitsplätze in Deutschland

Der Schienenfahrzeug- und Flugzeughersteller Bombardier hat drastische Sparmaßnahmen für Deutschland angekündigt, es fallen an den neun deutschen Standorten 1430 der knapp 10 500 Arbeitsplätze weg. Das kündigte der kanadische Konzerns in Berlin an. Die IG Metall in Mannnheim zeigte sich in einer ersten Stellungnahme schockiert. Man verurteile die Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Beschäftigten aufs Schärfste, so ein Sprecher der IG Metall. In welchem Ausmaß Mannheim betroffen ist sei noch unklar. Allerdings hat Bombardier, wie bereits berichtet, im Januar die Standortvereinbarung für die Produktion in Mannheim nicht unterschrieben. Davon betroffen sind etwa 200 Mitarbeiter. Insgesamt sind bei Bombardier in Mannheim 1000 Menschen beschäftigt. Auf der Pressekonferenz von Bombardier in Berlin hiess es, die Hälfte der Betroffenen seien Leiharbeiter, deren Verträge nicht verlängert werden. Werksschließungen seien nicht geplant. Präsident Laurent Troger sagte, zwar sei die Finanzlage solide. Es gehe aber darum, Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen und profitabler zu werden. Der Stellenabbau in Deutschland ist Teil eines weltweiten Abbaus von 7000 Arbeitsplätzen bei dem Konzern, der auch Flugzeuge baut. Mehr Infos heute in RNF Life. dpa/feh