Bonn: Speyer, Worms und Mainz sollen Welterbe werden

Speyer, Worms und Mainz sollen nach dem Willen Deutschlands UNESCO-Welterbe-Stätte werden. Die Kultusminister von
Bund und Ländern nominierten bei ihrer Konferenz neun Stätten, für die sich Deutschland künftig um einen Eintrag in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes bewerben will. Das teilte das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag in Bonn mit. Darunter sind auch die drei rheinland-pfälzischen „SchUM-Städte“, in denen die jüdischen Gemeinden im Mittelalter besonders eng zusammenarbeiteten.
Den Kultusministern lagen 31 Anträge aus den Bundesländern vor. Durch die gezielte Auswahl der Stätten durch renommierte Experten, erhöhe sich die Chance Deutschlands auch künftig zum Zuge zu kommen, erklärte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann. Deutschland gehört den Angaben zufolge mit 38 Welterbestätten zu den fünf Staaten mit den meisten Eintragungen auf der Welterbeliste. Darin sind derzeit insgesamt 981 Stätten in 160 Staaten verzeichnet. (dpa/lrs)