Brandstiftung in Ludwigshafen

Ludwigshafen. Das Feuer in einem Heim für betreutes Wohnen in Ludwigshafen mit fünf Verletzten ist vermutlich vorsätzlich gelegt worden. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das Feuer war in der Nacht zum Dienstag im Keller des mehrstöckigen Hauses ausgebrochen. Vier Bewohner im Alter von 65 bis 90 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht. Eine 67-Jährige erlitt eine Knöchelverletzung und kam ebenfalls in eine Klinik. Im Keller des Wohnheims hatte es in der Nacht zum Sonntag schon einmal gebrannt. In beiden Fällen brach an mehreren Stellen gleichzeitig ein Feuer aus. Der Gesamtschaden wird auf über 100 000 Euro geschätzt. Da die Stromversorgung des Gebäudes nicht mehr funktioniert, mussten die Heimbewohner anderweitig untergebracht werden. feh