Eberbach/Heidelberg: Defekt am Bus als Unfallursache ausgeschlossen

Im Fall des schweren Unfalls eines Schulbusses in Eberbach liegt der Staatsanwaltschaft Heidelberg seit heute ein technisches Gutachten vor. Demnach könne ein Defekt am Bus als Unfallursache ausgeschlossen werden. Wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage bestätigt, gehe man von einem Augenblicksversagen des Fahrers und somit von Fahrlässigkeit aus. Die Geschwindigkeit habe mit rund 35 Kilometern pro Stunde in der Tempo 30-Zone ebenfalls keine ursächliche Rolle gespielt. Der Bus war bei dem Unfall Mitte Januar frontal gegen eine Hauswand gefahren. 44 Personen – hauptsächlich Schüler – wurden teils schwer verletzt. Auch der Busfahrer selbst wurde verletzt. (mj)