FCK: Gerade noch mal gut gegangen

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat das Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gerade noch abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic setzte sich am Sonntagabend beim Drittligisten FC Hansa Rostock erst im Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Nach 120 Minuten stand es vor 20 100 Zuschauern im Ostseestadion 0:0. Matchwinner für die Pfälzer war mit Marcel Ziemer ausgerechnet ein ehemaliger Lauterer, der seinen Elfmeter als einziger Rostocker verschoss.

Vor prächtiger Kulisse legten die Hausherren bei ihrem ersten Auftritt im DFB-Pokal nach zweijähriger Pause los wie die Feuerwehr und hätten in der Anfangsphase bereits in Führung gehen können. Lauterns Keeper Marius Müller reagierte bei Schüssen von Christian Bickel und allerdings stark. Die Gäste kamen erst in der Schlussphase der ersten Hälfte zu ihrer ersten Gelegenheit, die Hansa-Torhüter Marcel Schuhen in der 39. Minute gegen Erik Thommy aber vereitelte.

Nach dem Wieder-Anpfiff fand der Zweitligist besser in die durchaus
ansehnliche Pokalpartie. Zwingende Chancen sprangen aus den Bemühungen allerdings kaum heraus. Im Gegenteil: Der eingewechselte
Marcel Gottschling hatte das 1:0 für Hansa auf dem Fuß, in der 79. Minute strich sein Schuss aber um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Auch in der Verlängerung hatten die Gastgeber die besseren Möglichkeiten. Lauterns Schlussmann erwies sich aber auch da als Meister seines Fachs.(dpa)