FCK: „Wenn man kein Tor schießt, muss man zusehen, dass man keines bekommt“

Die Lage in der 2. Fußball-Bundesliga bleibt für den 1. FC Kaiserslautern prekär. Trotz bester Chancen kamen die Pfälzer am Mittwoch beim VfL Bochum nicht über ein 0:0 heraus und stecken weiter im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz schmolz auf zwei Punkte. „Wenn man die Gesamtzahl der Torchancen sieht, waren wir klar überlegen. Doch wir belohnen uns für das gute Spiel nicht“, sagte FCK-Coach Norbert Meier.

Vor 12 932 Zuschauern trat Kaiserslautern engagiert auf, konnte aber wie schon während der gesamten Saison beste Torchancen nicht nutzen. Jacques Zoua scheiterte in der 21. Minute mit einem Foulelfmeter an VfL-Keeper Manuel Riemann, der auch den Nachschuss von Christoph Moritz parierte. Zoua vergab später noch zwei weitere Möglichkeiten (53./80.). „Tore bewirken, dass der Gegner das Spiel anders spielen muss. Wenn man selbst kein Tor schießt, bleibt am Ende nur eines übrig: Man muss zusehen, dass man selbst keines bekommt“, erklärte Meier. Glück hatten die Roten Teufel fünf Minuten vor Abpfiff. FCK-Torwart Julian Pollersbeck verschätzte sich bei einem Freistoß. Den Kopfball von Anthony Losilla schlug Stipe Vucur von der Linie. Kaiserslautern ist nunmehr seit sieben Partien ohne Sieg. In der Fremde wartet das Traditionsteam seit neun Spielen auf einen Erfolg. Da zudem die direkten Abstiegskandidaten punkteten, rückte im Tabellenkeller alles noch enger zusammen. (dpa/wg)