FCK: Wöchentlich grüßt das Murmeltier

Der 1. FC Kaiserslautern hadert mit seiner Auswärtsschwäche in der 2. Fußball-Bundesliga. „Wir dürfen einfach nicht so dumm sein“, meinte Ruben Jenssen nach dem 1:1 (0:0) beim 1. FC Heidenheim. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison versäumte es der Aufstiegskandidat am Freitagabend, eine Führung auf des Gegners Platz über die Zeit zu bringen.

Mit 18 Zählern aus zehn Spielen bleibt der FCK trotzdem vorne mit dabei. Gemessen an ihren zumeist starken Leistungen hat die junge und neu formierte Mannschaft aber zu wenig Zähler auf ihrem Konto. „Insgesamt machen wir auswärts aus unserer Überlegenheit zu wenig“, kritisierte auch Abwehrspieler Chris Löwe.
In Heidenheim wiederholte sich, was zuvor auch schon in Sandhausen (1:1), Aalen (2:2) und Fürth (1:2) passiert war: Die Lauterer gingen durch Amin Younes (77.) völlig verdient in Führung, kassierten durch
Marc Schnatterer (79.) aber noch ein spätes Gegentor. „Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Leider haben wir in einer entscheidenden Situation falsch gehandelt“, meinte Trainer Kosta
Runjaic. Oder wie es die Homepage des FCK in der Überschrift zu ihrem Spielbericht ausdrückte: „Täglich grüßt das Murmeltier.“ Am nächsten Spieltag kommt Fortuna Düsseldorf zum Spitzenspiel auf den Betzenberg. „Da müssen wir gewinnen, um auf unseren Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel zu kommen“, sagte Dominique Heintz. (dpa/lrs)