Frankenthal: Milderes Urteil für Finder des „Barbarenschatzes“

Der Finder des sogenannten Barbarenschatzes von Rülzheim ist in einem Berufungsprozess zu einer milderen Strafe verurteilt worden. Das Landgericht Frankenthal verhängte wegen Unterschlagung eine Geldstrafe über 90 Tagessätze à 30 Euro zur Bewährung. Außerdem muss der 26-Jährige eine Geldauflagevon 500 Euro zugunsten des Speyerer Dombauvereins zahlen. Die Korrektur wurde damit begründet, dass der Mann vorher auf alle Rechte aus dem Schatzfund sowie auf Finderlohn verzichtet hatte. Der Hobby-Schatzsucher hatte den Gold- und Silber-Fund 2013 bei einer illegalen Suche in der Südpfalz aufgespürt und monatelang behalten, bevor er ihn herausrückte. Wegen Unterschlagung war er deshalb in zwei Instanzen zu Bewährungsstrafen von 15 beziehungsweise acht Monaten verurteilt worden. (lrs/mj)