Frankenthal: Im Prozess um Harthausener Gasexplosionen werden Opfer befragt

Der Prozess um die Gasexplosionen im pfälzischen Harthausen ist am Mittwoch mit der Aussage eines Opfers fortgesetzt worden. Vor dem Landgericht Frankenthal berichtete die Tochter eines Gashändlers über ihre Beziehung mit dem Hauptangeklagten, die bis zum Frühjahr 2013 hielt. Auch ein Geschäft hätten beide zusammen betrieben. „Er war immer fleißig“, sagte sie über den 40 Jahre alten Schrotthändler aus Mittelfranken. Auf die Mitangeklagte, mit der dieser damals ebenfalls zusammengearbeitet habe, habe man sich dagegen nicht verlassen können.
Die 42 Jahre alte Steuerfachangestellte ist Nebenklägerin. Der 40-Jährige soll vor einem Jahr auf dem Betriebsgelände ihres Vaters Feuer gelegt haben, um Vater und Tochter zu töten. Die Anklage beruht weitgehend auf dem Geständnis der 27-jährigen Mitangeklagten. Sie half nach eigenen Angaben beim Legen des Brandes. Es kam damals zu mehreren Explosionen, 17 Feuerwehrmänner wurden verletzt, zahlreiche Häuser beschädigt.  Mehr dazu heute Abend in RNF Life.(lrs/mf)