Frankenthal: Länder verlängern Kooperation in der Metropolregion Rhein-Neckar

Heute erklärten die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Verband Region Rhein-Neckar ihre Bereitschaft zur Fortführung des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ für die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). „In den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, wichtige Impulse für die Entwicklung des E-Government in Deutschland zu setzen. Die Fortführung des Modellvorhabens ist deshalb ein logischer Schritt. Von unserer Zusammenarbeit profitieren Bürger, Wirtschaft und Verwaltung“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der zugleich Chief Information Officer (CIO) und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes ist, anlässlich der Unterzeichnung der Erklärung im Rahmen der Regionalkonferenz „Wirtschaft trifft Verwaltung“ in Frankenthal. Die weitere Zusammenarbeit soll eine Laufzeit von mindestens fünf Jahre haben.
Durch digitales Verwaltungshandeln (E-Government) lassen sich die täglichen Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung einfacher, schneller und kostengünstiger gestalten. Die Erkenntnis, dass innovative Vorgehensweisen einen Raum benötigen, in dem sie entwickelt und erprobt werden können, hatten im Dezember 2010 die Länder Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und den Bund dazu bewogen, gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar das Modellvorhaben „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ zu initiieren. Die Modellregion Rhein-Neckar gilt als gilt als Erprobungsraum für das Konzept. (mj)