Frankenthal/Hassloch: Tödlicher Unfall im Holiday-Park erneut vor Gericht

Zwei Mitarbeiter des Haßlocher Holiday Parks müssen sich heute seit 9 Uhr erneut wegen des Unfalltods eines Mädchens vor Gericht verantworten. Das Amtsgericht Neustadt hatte die Männer in erster Instanz freigesprochen. Dagegen legten Staatsanwaltschaft und Nebenklage Berufung ein. Der ehemalige Bediener des Fahrgeschäfts, in dem die Elfjährige aus Kelsterbach bei Frankfurt im Sommer 2014 verunglückte, ist bereits wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt worden. Er muss eine Geldstrafe zahlen. Nun befasst sich das Landgericht in Frankenthal damit, ob sich auch seine beiden Vorgesetzten strafbar gemacht haben. Die Mutter des getöteten Mädchens ist als Nebenklägerin der Ansicht, dass der Unfall auf dem Fahrgeschäft „Spinning Barrels“ hätte verhindert werden können, wenn die beiden Vorgesetzten den Bediener besser instruiert und überwacht hätten. Für das Berufungsverfahren sind insgesamt sechs Termine bis zum 22. März angesetzt. (dpa/mho)