Frankenthal/Speyer/Ketsch: Im Mordfall ohne Leiche Revision beantragt

Nach der Verurteilung eines 65jährigen Mannes aus Ketsch zu lebenslanger Haft legte die Verteidigung Revision ein. Im sogenannten „Mord ohne Leiche“-Prozess befand das Frankenthaler Landgericht den Angeklagten vergangene Woche für schuldig und folgte dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Der Mann beteuerte zwar stets seine Unschuld, wurde aber wegen Mordes aus Habgier verurteilt. Er soll im März 2016 in Speyer einen 74jährigen getötet und dessen Tresor gestohlen hat. Die Leiche des Opfers wurde bisher nicht gefunden. Die Anwältin des Angeklagten forderte in dem Indizienprozess Freispruch. (mho/dpa)