Frankfurt: 15 000 Euro Strafe für Kaiserslautern – Drohender Zuschauerausschluss

Wegen unsportlichen Fan-Verhaltens in zwei Fällen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes Zweitligist 1. FC Kaiserslautern zu einer Geldstrafe von 15 000 Euro verurteilt. Bis zu 5000 Euro können die Pfälzer für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Diese Ausgaben müssten bis zum 30. Oktober nachgewiesen werden, teilte der DFB am Dienstag mit.  Hintergrund für die Strafe sind Vorfälle beim Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue am 14. Mai und im Heimspiel eine Woche später gegen den 1. FC Nürnberg. In Aue habe die Polizei einschreiten müssen, als 30 Lautern-Anhänger über den Zaun kletterten und Gegenstände in den Innenraum flogen. Gegen die Nürnberger sei Pyrotechnik gezündet worden.
Zudem droht dem 1. FC Kaiserslautern weiterhin ein Heimspiel unter Teilausschluss der Öffentlichkeit. Die Bewährungszeit für diese
Strafe verlängerte der DFB bis zum 31. Dezember 2017. Das Urteil war bereits im Februar 2016 ausgesprochen worden. Die Bewährungszeit lief
ursprünglich bis zum Ende des Jahres 2016 und dann bis zum 30. Juni 2017.(dpa)