Fussball: FCK rettet Punkt in Dresden

Der 1. FC Kaiserslautern hat in einem
dramatischen Zweitliga-Spiel noch einen überraschenden Punkt
gerettet. Nach einer 2:0-Führung und einem 2:3-Rückstand spielte der
FCK am Freitagabend noch 3:3 (2:2) bei Dynamo Dresden.
Vor 28 907 Zuschauern schoss Kacper Przybylko in der 87. Minute den
Ausgleich für die „Roten Teufel“. „Gerade in Dresden nach dem
2:3-Rückstand noch einmal zurückzukommen, zeugt von großer Moral. Am
Ende müssen wir zufrieden sein mit dem Punkt. Dennoch wäre nach einem
Zwei-Tore-Vorsprung mehr drin gewesen“, sagte Sebastian Kerk.
Nach einer halben Stunde lagen die Lauterer durch zwei Tore von
Robert Glatzel in der 19. und 27. Minute schon scheinbar sicher vorn.
„Wir haben gut begonnen, diszipliniert gearbeitet und kaum etwas
zugelassen“, sagte FCK-Trainer Norbert Meier und lobte ausdrücklich
seinen zweifachen Torschützen: „Robert Glatzel hat seine Nominierung
mehr als nur gerechtfertigt, er hat viel für die Mannschaft
gearbeitet. Er hat viele Bälle behauptet, war in den entscheidenden
Situationen da. Sicherlich ein gelungener Abend für ihn.“
Manuel Konrad (32.) und Stefan Kutschke per Foulelfmeter (45.+2)
glichen für den Tabellenfünften allerdings noch vor der Pause wieder
aus. Erneut Kutschke brachte Dynamo in der 77. Minute sogar verdient
in Führung. „Grundsätzlich nervt mich jedes Gegentor. Heute wurde ich
dreifach genervt“, sagte Torwart Julian Pollersbeck.
Doch der FCK fand noch einmal zurück ins Spiel und kam in der
Nachspielzeit sogar noch zu einem Lattenschuss und einem Abseitstor.
„So müssen wir eben mit dem Unentschieden leben“, lautete Meiers
Fazit. Trotzdem bleiben die Lauterer weiter eines der
auswärtsschwächsten Teams der 2. Fußball-Bundesliga. Von zwölf
Auswärtsspielen dieser Saison gewannen sie nur eines.