Fussball: Nationalspieler bricht Lanze für Nagelsmann

Kurz vor dem wichtigen Heimspiel des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gegen Mainz 05 (Anpfiff: Samstag, 15.30 Uhr, Rhein-Neckar-Arena Sinsheim) bricht Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy eine Lanze für den neuen Coach Julian Nagelsmann und lobt ihn in höchsten Tönen. Dass der Trainer erst 28 Jahre alt ist, spielt für den drei Jahre jüngeren Mittelfeldakteur überhaupt keine Rolle. „Entweder man hat es mit einem guten Trainer zu tun. Oder mit einem schlechten. Aber er ist ein Supertrainer“, sagte Rudy in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Es habe Vorteile, wenn man auch als Trainer jung sei, meinte Rudy. Nagelsmann hatte am vergangenen Wochenende beim 1:1 auswärts gegen den SV Werder Bremen seine Premiere als jüngster Bundesliga-Chefcoach gefeiert. Er hatte zuvor Huub Stevens abgelöst, der sein Amt wegen Herzproblemen aufgeben musste. Rudy machte als einen Grund für die Stagnation und den Rückschritt der Hoffenheimer hin zu einem Abstiegskandidaten auch die häufigen Trainerwechsel in den vergangenen Jahren verantwortlich und zählte die sieben Trainer zwischen Ralf Rangnick und Nagelsmann auf. „Unter diesen Umständen ist es schwer, dass sich eine Mannschaft kontinuierlich verbessert“, sagte Rudy. (dpa/mho)