Fußball: Niederlagen für FCK und Sandhausen

Der letzte Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga endete für die Südwest-Vereine 1.FC Kaiserslautern und SV Sandhausen wenig ergiebig: beide kehrten mit Niederlagen von ihren Dienstreisen in die Heimat, beide beenden die Saison wenig spektakulär auf den Plätzen 10 und 13 der Tabelle.

Der 1. FC Kaiserslautern hat eine enttäuschende Zweitliga-Saison mit einer klaren Niederlage beim FC St. Pauli beendet. Die Pfälzer verloren am Sonntag am Millerntor mit 2:5 (1:2) und beendeten die Spielzeit damit auf dem zehnten Tabellenplatz. Lukas Görtler brachte das Team von Trainer Konrad Fünfstück zwar vor 29 546 Zuschauern in der vierten Minute in Führung, doch schon eine Minute später gelang Ryo Miyaichi der Ausgleich für die Hamburger. Danach lief bei den „Roten Teufeln“ nicht mehr viel zusammen. Lennart Thy (22.), erneut Miyaichi (57.), Sebastian Maier (72.) und Christopher Buchtmann (79.) trafen für St. Pauli. Ruben Jenssen verkürzte zwischenzeitlich noch einmal für den FCK auf 2:4 (76.). „Die Saisonfinals am Millerntor sind immer torreich. Dazu haben wir heute beigetragen“, sagte Fünfstück. „St. Pauli hat noch einmal gezeigt, dass sie zu Recht auf Platz vier stehen. Sie waren nach vorne effektiv und defensiv sehr  willig. Wir dagegen waren zwar bereit, nochmal alles reinzuhauen. Aber wir haben es nach gutem Beginn nicht geschafft, die Mitte zuzubekommen.“ Für den FCK war die erste Niederlage nach zuvor sechs Spielen mit vier Siegen und zwei Unentschieden. Auswirkungen hatte das vor allem in der Fünfjahreswertung der Fernsehgelder. Die „Roten Teufel“ beendeten die Saison hinter ihrem Konkurrenten Eintracht Braunschweig, der ebenfalls mit 0:2 gegen Fortuna Düsseldorf verlor. Dieses Tabellenbild brachte die  Lauterer um Mehreinnahmen von insgesamt 567 000 Euro, die nun nach Braunschweig fließen.

Der SV Sandhausen verlor bei der Spvgg Greuther Fürth mit 1:3. Die Gastgeber lagen durch Tore von Freis (2.) und Vukusic nach 19 Minuten ereits 2:0 in Führung. Dennis Linsmayer gelang kurz vor der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste. Berisha machte dann in der 66. Minute mit dem 3:1 für Fürth den Sack zu. (mho/dpa)