Fußball-Regionalliga: Ende der Aufstiegs-Relegation?

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Schon in der kommenden Saison könnte es eine neue Aufstiegsregelung zwischen Fußball-Regionalliga und 3. Liga geben. Bei der Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände des DFB wurden zu Beginn dieser Woche mehrere Varianten diskutiert, um die umstrittene Relegation der Regionalliga-Meister zumindest teilweise abzuschaffen. In Zukunft könnte es vier statt bisher drei Auf- und Absteiger geben. Dieses Modell wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur favorisiert und könnte schon in der nächsten Saison eingeführt werden.

„Von fünf Staffelsiegern steigen vier auf“

Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sprach sich in einem Gespräch mit der Funke-Mediengruppe dafür aus, „von fünf Staffelsiegern steigen vier auf“. Im September würden mit den Regionalliga-Clubs und der 3. Liga Gespräche geführt. „Unser Ziel ist die Verabschiedung der neuen Struktur durch den DFB-Vorstand im Dezember“, erklärte Grindel. Mit Beginn der Saison 2018/19 könnte die neue Regelung greifen. „Wir gehen ohne Festlegungen ergebnisoffen in die Diskussionen. Aber ich denke, dass das Modell vier aus fünf gute Chancen haben könnte, sich durchzusetzen“, betonte der DFB-Chef und begründete den Vorschlag: „Weil es eine einfache und gerechte Lösung ist. Der Grundsatz, der Meister muss aufsteigen, wird zwar nicht in Gänze erreicht, aber in den meisten Fällen. Das Modell würde so angelegt sein, dass für die Klubs deutlich mehr Planungssicherheit herrschen würde als im aktuellen Modus“, sagte Grindel.

Ein bisschen Relegation bleibt

Allerdings würde es auch im favorisierten Modell eine Einschränkung geben. Drei von fünf Regionalliga-Meistern sollen direkt aufsteigen, die beiden anderen in der Relegation den vierten Aufsteiger ermitteln. In der Regionalliga Südwest verliert der Zweite das Recht auf die Qualifikation. Wer direkt aufsteigt, soll nach einem rotierenden System über fünf Jahre festgelegt werden. (dpa/wg)