Gasexplosion Ludwigshafen: Wohnungen für Explosionsopfer gefunden, Versicherungen begutachten Schäden

Die von der Explosion in Ludwigshafen betroffenen Anwohner haben neue Unterkünfte erhalten. Seit Freitag Abend, 18 Uhr, seien alle 60 Personen, die durch das Unglück vorübergehend obdachlos geworden sind, versorgt. Das bestätigte der Oppauer Ortsvorsteher Udo Scheuermann auf RNF-Anfrage. Betroffen waren vor allem Anwohner der Jakob-Scheller-Straße, deren Häuser von der Hitze des Feuers besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Familien kamen in möblierten Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaften LUWOGE und GAG unter, einige seien aber auch bei Verwandten eingezogen oder übernachteten in Hotels.

Zur Stunde begutachten Sachverständige der Versicherungen die Wohnungen. „Wir haben darauf gedrängt, dass sie schnell kommen“, so Scheuermann. „Sie sollen einschätzen, welche Zahlungen möglich sind.“ Die Spenden, die auf dem von der Stadt Ludwigshafen eingerichteten Konto eingehen (siehe unten), würden danach wohl vor allem für Härtefälle verwendet. Über eine Verteilung des Geldes ist noch nicht entschieden.

Sachspenden an die betroffenen Familien seien nicht notwendig. „Die Habe der Menschen ist zwar stark verschmutzt, aber in den Wohnungen selbst hat es nicht gebrannt“, sagte Udo Scheuermann.

Am Samstag Nachmittag ist eine Versammlung für die betroffenen Anwohner anberaumt, in der sie über den aktuellen Stand der Dinge informiert werden sollen. (rk)

Unsere komplette Berichterstattung über das Explosionsunglück mit allen Video-Beiträgen finden Sie in diesem Artikel (bitte klicken).

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Stichwort „Gasexplosion Ludwigshafen“