Handball, 2. Liga: SG Leutershausen verliert beim ASV Hamm

Die SG Leutershausen hat das Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga beim ASV Hamm-Westfalen mit 19:31 (8:17) verloren. Die Truppe von Cheftrainer Marc Nagel konnte vor 1668 Zuschauern in der Westpress-Arena nur in der Anfangsphase mithalten.

Niklas Ruß sollte den ASV-Angriff auf der vorgezogenen Deckung früh stören. Dahinter war Alexander Hübe zur Stelle, entschärfte in der Anfangsphase drei Würfe der Heim-Schützen, hielt die SGL damit im Spiel. Die technischen Fehler im SGL-Angriff häuften sich aber, die Hausherren bestrafen dies konsequent mit schnellen Gegenstößen. Nach zehn Minuten lag man mit 2:5 im Rückstand. Im Angriff fielen in dieser Phase die Tore: Marvin Karpstein von Außen (11.) und Valentin Spohn aus dem Rückraum (13.) netzten für die SGL ein. Der Rückstand blieb: 7:14 nach 16 Minuten — die Westfalen hatten bereits doppelt so viele Tore wie die Jungs von der Bergstraße erzielt. In die Halbzeit ging es mit einem 8:17-Rückstand.

Nagel versuchte es in der zweiten Spielhälfte mit Ruß auf der Mittelposition, ließ zudem beide Kreisläufer gleichzeitig auflaufen. Zudem setzte er auf Jonas Kupijai im linken Rückraum. Die Abläufe blieben gleich, im SGL-Spiel ging nicht viel zusammen. 12:23 lag man im Hintertreffen, da waren noch 20 Minuten auf der Uhr. Einzig Spohn hielt die Jungs von der Bergstraße mit seinen Treffern im Spiel, am Ende war er mit neun Toren erfolgreichster SGL-Schütze und konnte doch die deutliche 19:31 nicht mehr abwenden.

Nagel nach der Partie: „Der Sieg war natürlich sehr verdient. Bis auf den Anfang hatten wir heute eigentlich keine Chance — das ist sehr schade. Momentan fehlt uns ein bisschen der Glaube an uns selbst. Wir haben im Angriff zu viele technische Fehler gemacht, dann zu viele schnelle Gegentore bekommen.“ ASV-Trainer Stephan Just: „Ich bin natürlich sehr zufrieden. Wir haben heute von Anfang an gezeigt, dass es für Leutershausen sehr schwer wird. In der zweiten Halbzeit haben wir kein Stück zurückgesteckt — im Abstiegskampf muss man das so machen. Valentin Spohn konnten wir nicht ganz ausschalten, obwohl wir in der Abwehr sehr aggressiv gedeckt haben — das war eine perfekte Mannschaftsleistung.“

SG Leutershausen: Hübe, Mangold (21-25. und ab 36.) — Salger (3), Kupijai, Ruß, Bauer (2), Spohn (9), Kubitschek (1), Conrad, Karpstein (3/2), Möller (1). Strafminuten: Bauer (2), Kubitschek (2). (Quelle: Pressemitteilung SGL)