Handball: Rhein-Neckar-Löwen verlieren in Magdeburg

Die Rhein-Neckar Löwen haben beim SC Magdeburg
einen Rückschlag im Meisterschaftskampf hinnehmen müssen. In der
Börde unterlagen die Löwen am zweiten Weihnachtsfeiertag völlig
verdient mit 32:35 (15:20). Beste Werfer vor 6800 Zuschauern in der
ausverkauften GETEC-Arena waren Olympiassieger Michael Damgaard (8)
bei den Gastgebern und Mads Mensah Larsen (6) bei den Löwen.
In der ersten Hälfte entwickelte sich zunächst ein hektisches Spiel
mit rascher Torfolge. Die Löwen verteidigten in einer 5:1-Deckung,
bekamen aber keinen Zugriff auf die Magdeburger. Drei Fehlwürfe der
Löwen bedeuteten drei einfache Gegenstoß-Tore für den SC Magdeburg
und die Drei-Tore-Führung (6:9/13.). Magdeburg baute den Vorsprung
auf sechs Treffer aus, bevor die Löwen sich wieder auf drei
heranarbeiten konnten (11:14/23.). Dann fingen die Gastgeber erneut
zwei Bälle ab und warfen den Halbzeitführung heraus.
In der zweiten Hälfte konnten die Löwen die Partie zwar ausgeglichen
gestalten, aber die Offensive um Andy Schmid und Kim Ekdahl du Rietz
kam mit der konzentrierten Magdeburger Deckung nicht klar. Einzig
Larsen konnte die Mehrzahl seiner Gelegenheiten verwandeln. Magdeburg
hielt den Abstand konstant bei fünf Toren. Zwischenzeitlich zog
Magdeburg sogar auf sieben Treffer davon, erst in den letzten zwei
Minuten konnte der Deutsche Meister etwas Ergebniskosmetik betreiben.
Seinen vierten Platz in der Tabelle untermauerten die Füchse Berlin
durch einen ungefährdeten 29:23 (16:12)-Sieg gegen Aufsteiger HSC
Coburg. Den Gastgebern reichte gegen den Tabellen-Vorletzten eine
durchschnittliche Leistung. Mattias Zachrisson und Kresimir Kozina
waren mit jeweils fünf Toren erfolgreichste Füchse-Werfer. (dpa)