Hassloch/Zweibrücken: Tod im Holiday Park – Oberlandesgericht prüft Urteil

Der Rechtsstreit um den Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park im pfälzischen Haßloch geht am 20. April vor dem
Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken weiter. Das teilte das Gericht mit. Nach den Freisprüchen im Berufungsprozess
vor dem Landgericht Frankenthal im Juli hatten die Staatsanwaltschaft und die Eltern des getöteten Kindes Revision eingelegt. Damals war
das Landgericht zu dem Schluss gekommen, dass beide Angeklagten keine Schuld am Tod des Mädchens aus Kelsterbach bei Frankfurt tragen. Die Staatsanwaltschaft hatte Geldstrafen für die Männer verlangt. Die Eltern, die als Nebenkläger auftraten, hatten sich angeschlossen. Die Elfjährige war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels („Drehende Fässer“) von den Plattformen erfasst und tödlich verletzt worden. dpa/feh