Heidelberg: Ärger nach ersten Abi-Feiern

Einen ersten Vorgeschmack auf das Ende verschiedener Prüfungen in den nächsten Wochen lieferten Abiturienten von Technischen Gymnasien und Wirtschaftsgymnasien der Region nach ihren letzten Prüfungen am Montag. Wie die Polizei berichtet, begann alles zunächst relativ harmlos. Mit rund 250 Personen in der Spitze  wurde ab 15 Uhr bis in den Abend hinein auf der Neckarwiese gefeiert. Auch ein Autokorso von Schwetzingen zur „Partylocation“ nach Heidelberg hatte sich in Gang gesetzt. Der Alkohol floss offensichtlich reichlich, die Neckarwiese war zwischen Theodor-Heuss-Brücke und „Hinkelsteinen“ nach Polizeiangaben schließlich vermüllt. Wie es weiter heisst, sei ein Großteil zu später Stunde weiter gezogen, um in der Stadt mit Gleichgesinnten weiter zu feiern. Im Laufe der Nacht kam es dabei zu verschiedenen Ordnungsstörungen wie z.B. das Verteilen von Papiermüll über mehrere hundert Metern in der Fußgängerzone und das „Umtreten“ von Glasabfallkörben mit Leergut. Im letzteren Fall wurden die Störenfriede am Mittwochmorgen, gegen 2.30 Uhr, von einer Streife erwischt und mit dem Einsammeln der Glasflaschen und Wiederaufstellen
der Körbe beauftragt. Bereits gegen 2 Uhr kam es zu Handgreiflichkeiten auf dem Uni-Platz. Ein 19jähriger wurde den Angaben zufolge zusammengeschlagen, sodass er mit stark blutenden Kopfwunden in eine Klinik eingeliefert werden musste. Zwei Verdächtige stellten Streifenbeamte wenig später in der Plöck. Gegen 2.15 Uhr entzündeten Unbekannte in der Unteren Straße Papiermüll. Dadurch wurde die Fassade eines unter Denkmalschutz stehendes Anwesens in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. (mho)