Heidelberg: AfD-Landtagskandidat darf nicht mehr im Patrick-Henry-Village aushelfen

Wegen umstrittener Äußerungen in einem Zeitungsinterview, darf ein Politiker der AfD nicht mehr im Heidelberger Registrierungszentrum im Patrick-Henry-Village arbeiten. Das berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung. Der Landtagskandidat der umstrittenen Partei wird in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung mit den Worten zitiert, dem Flüchtling sei es doch egal, an welcher Grenze, an der griechischen oder der deutschen, er stirbt. In der Flüchtlingsunterkunft hatte der Mann laut Rhein-Neckar-Zeitung bis zum vergangenen Donnerstag als Bundeswehr-Reservist ehrenamtlich bei Röntgen-Untersuchungen assistiert. (mj)