Heidelberg: Getötete Frau fühlte sich vom Ex-Freund verfolgt

Die vor ihrem Haus in Heidelberg-Handschuhsheim erstochene Frau fühlte sich von ihrem langjährigen Freund belästigt und verfolgt. Das teilt die Staatsanwaltschaft heute mit. Die vor einer Woche getötete 59-jährige hatte wegen der Nachstellungen im Frühjahr Anzeige erstattet, einen Anwalt und ein Detektivbüro eingeschaltet. Gleichzeitig erwirkte die Frau beim Familiengericht ein Annäherungsverbot. Gegen diese Entscheidung hatte der Beschuldigte Rechtsmittel eingelegt. Kurz vor der Tat erhielt er die Mitteilung, dass dieses erfolglos war. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der Mann psychiatrisch begutachtet werden muss.(mf)