Heidelberg: IG Metall macht weiter Druck

Die IG Metall macht nach der ergebnislosen dritten Verhandlungsrunde weiter Druck auf die Arbeitgeber. Weit über 10 000 Beschäftigte beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben an den Arbeitsniederlegungen. Die Warnstreiks begannen am frühen Morgen beim Autozulieferer Lisi in Heidelberg. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf den kommenden Montag vertagt.  Kommt es bei dem vierten Treffen nicht zu einem Durchbruch, drohen Urabstimmung und Streik. Die IG Metall fordert  5,5 Prozent mehr Geld, Südwestmetall bietet bislang 2,3 Prozent auf 13 Monate bei zwei Nullmonaten. (feh)