Heidelberg: Lebenslange Haft für mutmaßlichen Stalker und Mörder gefordert

Wegen Mordes an seiner früheren Freundin und Tanzpartnerin hat die Heidelberger Staatsanwaltschaft für einen 61-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Motive für die Tat seien ein gegen ihn verhängtes mehrmonatiges Tanzverbot, übersteigerte Eifersucht und Verzweiflung über die Zurückweisung durch die Frau, sagte die Staatsanwältin in ihrem Plädoyer. Sein mutmaßliches Opfer soll er vor der Tat so lange als Stalker verfolgt haben, bis ein gerichtliches Annährungsverbot verhängt wurde. Er hatte gestanden, die Frau mit einem Messer getötet zu haben. Die Tote war in ihrem Vorgarten entdeckt worden. (lsw)