Heidelberg: Sonderzug mit G20-Gegnern fährt problemlos durch Baden-Württemberg

Der Sonderzug mit Hunderten Demonstranten gegen den G20-Gipfel hat die Zwischenstopps in Baden-Württemberg ohne Probleme hinter sich gebracht. Wie die Polizei berichtete, gab es in der Nacht weder in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) noch am Hauptbahnhof Heidelberg Probleme mit zugestiegenen Demonstranten oder Aktivisten.  Laut Veranstalterangaben kontrollierte die Bundespolizei vor der Abfahrt die Teilnehmer. Die Behörde teilte mit, dass sie insgesamt 210 Personen kontrolliert und dabei Gasmasken, Mundschutze und Schutzbrillen sichergestellt habe. Insgesamt 33 Personen sei die Einreise von der Schweiz in die Bundesrepublik verweigert worden.  Am Vormittag sollte der Zug Hamburg erreichen. Mit mehr als vierstündiger Verspätung war der privat gecharterte Zug Abend gegen 18.30 Uhr in Basel losgefahren. Auf der knapp zwölfstündigen Fahrt von der Schweiz durch Deutschland waren nicht nur im Südwesten Stopps geplant, um weitere Demonstranten einsteigen zu lassen, sondern auch in Frankfurt am Main, Köln und Dortmund. (dpa/lsw/asc)