Heidelberg: Tomatenwürfe auf Merkel im September – Polizei sucht weiter die Täter

Nach Tomatenwürfen auf Bundeskanzlerin Angela Merkel in Heidelberg haben Zeugenbefragungen und das Auswerten von Video-Aufzeichnungen bisher keinen Hinweis auf die Täter ergeben. „Das Verfahren wird aber weiter geführt“, sagte ein Sprecher der Polizei zwei Monate nach dem Vorfall. Der oder die Täter hatten bei einem Wahlkampfauftritt auf dem örtlichen Universitätsplatz am 5. September zwei Tomaten auf Merkel geworfen. Dabei war die Kanzlerin an der linken Hüfte von einigen wenigen Spritzern getroffen worden. Auch eine Moderatorin bekam etwas ab.  Der Zwischenfall ereignete sich zum Ende der Veranstaltung. Ihre Rede hatte die CDU-Vorsitzende zu dem Zeitpunkt bereits beendet. „Zahlreiche Videos, auch aus dem Internet, wurden ausgewertet, aber ermittelt worden konnte bisher niemand“, sagte der Polizeisprecher. Zwar hätten sich aus einigen Zeugenaussagen Hinweise ergeben, und die Behörden seien diesen Hinweisen nachgegangen. Ein konkreter Verdacht habe sich aber nicht ergeben. (dpa/lsw/asc)