Heidelberg: Versuchte schwere Brandstiftung an Flüchtlingsunterkunft

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermitteln gegen zwei pakistanische Staatsangehörige im Alter von 23 und 27 Jahren wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung.

Die Verdächtigen sollen am Sonntagmorgen, gegen 1.45 Uhr, an mehreren Stellen an den Eingängen der Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Pfaffengrund Feuer gelegt haben.

Nur durch das schnelle Eingreifen von Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft und der Berufsfeuerwehr Heidelberg wurde ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert. Der Sachschaden ist gering.

Die beiden Verdächtigen wurden bei der Tatbegehung von mehreren Bewohnern beobachtet und auf der Flucht verfolgt. Aufgrund ihrer Hinweise wurden die Verdächtigen wenig später in unmittelbarer Tatortnähe an einer Bushaltestelle festgenommen.

Noch in der Nacht nahm eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg die Ermittlungen auf.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei einem der Verdächtigen um einen ehemaligen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft. Bei der Tatausführung waren sie mit 1,76 und 1,46 Promille erheblich
alkoholisiert.

Ihre Motive sind bislang noch unklar.

(pol/kk)