Heidelberg: Veteidigung fordert Freispruch im Vergewaltigungsprozess

Im Heidelberger Prozess gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger einer Taxifahrerin forderte die Verteidigung des Angeklagten einen Freispruch. Damit schloss sie sich in ihrem Plädoyer der Staatsanwaltschaft an, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Nebenklage, vertreten durch die Taxifahrerin, forderte eine Verurteilung des 28-Jährigen, ohne das Strafmaß zu spezifizieren. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft gibt es aber nicht genug Beweise für eine Verurteilung. Anfangs war dem Mann vorgeworfen worden, die Taxifahrerin im Sommer 2012 auf einen Feldweg bei Sinsheim gelotst und vergewaltigt zu haben. Das Urteil soll am Freitag fallen.